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Eine Weihnachtsmarktgeschichte

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Den Duft von Glühwein und Lebkuchen, festliche Beleuchtung und Musik, aber auch allerlei Krimskrams, Tannenschmuck und Weihnachtsdekoration – all das findet man auf den vielen Weihnachts- und Christkindlesmärkten, in fast jedem Ort.

Von den Leberzeltermärkten …

Ihren Namen haben die Weihnachtsmärkte von den vor allem in den großen Städten ansässigen Mitgliedern des Lebzelterhandwerks. Die Lebzelter hatten neben der Imkerei, dem Sieden von Met und dem Kerzenziehen auch das Recht Lebkuchen zu backen und zu verkaufen. Der Marktverkauf im Advent gab den Märkten zunächst den Namen Leberzeltermarkt. Märkte in der Vorweihnachtszeit gab es bereits im Spätmittelalter. Allerdings dienten sie damals einem anderen Zweck und dauerten selten länger als einen Tag. Der Ursprungsgedanke war, den Bürgern einen Markt zu bieten, auf dem sie sich für die langen Wintermonate mit allem Wichtigen eindecken konnten: Kleidung und Nahrungsmittel, und dabei vor allem Fleisch. Zusätzlich gab es natürlich auch allerlei Weihnachtsdekoration und, um den Besuchern den Marktbesuch schmackhafter zu machen, auch warme Speisen und Getränke.

… zu den Weihnachtsmärkten

Spätestens seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind Christkindlesmärkte in Deutschland ein fester Bestandteil des vorweihnachtlichen Brauchtums. Der Besuch eines Weihnachtsmarktes ist inzwischen für viele Menschen ein traditionelles Muss und gerade an den Adventswochenenden ein Besuchermagnet. Man schlendert nachmittags mit Kind und Kegel über den Markt und bestaunt (selbstgemachte) Spielsachen, Geschenke und Weihnachtsdekoration oder man trifft sich mit Freunden auf eine Tasse heißen Glühwein und ein Bratwurstbrötchen. Die Märkte enden in der Regel am 23. Dezember.

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